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Warum ein gutes Selbstgespräch zum Essen das Speisen
erst perfekt macht

Sabine ist eine hübsche, junge Frau, Mitte 30, die ihre kleinen Problemzonen hat. Im Klartext heißt das: Sie hat 10 Kilo zu viel auf den Rippen. Sabine ist sehr unglücklich mit ihrer Figur, auch wenn ihr Mann immer sagt: „Ich liebe dich so, wie du bist! Ich bin doch kein Hund und will mit Knochen spielen!“ Sie hat schon tausend Sachen versucht um abzunehmen. Sie ist mittlerweile Profi, was man wann am besten isst. Nach anfänglichen Erfolgen sind aber spätestens nach einem Jahr die 10 Kilo wieder drauf, manchmal sogar noch mehr.

Das Wissen ist also vorhanden, nur die Umsetzung klappt langfristig nicht.

Mein Vorschlag wäre eine andere Herangehensweise. Back to the roots sozusagen.

Essen hat viel mit Kommunikation zu tun. Ja, wirst du jetzt vielleicht denken, weiß ich. Ich liebe es auch in Gesellschaft zu essen. Diese Kommunikation meine ich aber gar nicht.

Ich spreche von der Kommunikation mit deinem Körper rund um das Thema Essen.

Dein Körper redet sehr viel mit dir – er ist fast schon eine Quasselstrippe - meistens wird nur nicht zugehört. Er sagt uns sehr deutlich, wann er Hunger hat oder wann der Sättigungspunkt schon eine ganze Weile überschritten ist. Es lohnt sich, genauer hinzuhören, dann kommen auch noch weitere Informationen. Zum Beispiel welches Essen dir gut tut.

Aber was bedeutet das jetzt konkret?

Wie wäre folgende Idee?

  • Erst essen, wenn du Hunger hast. Keine Angst, zum Verhungern ist es ein weiter Weg. ;-)
  • Zeit nehmen und Genuss zulassen. Fang nicht an etwas zu essen, was du nicht magst, weil es so wenige Kalorien hat. Essen soll Spaß machen.
  • Aufhören, wenn du satt oder zufrieden bist, auch wenn es nach dem ersten Bissen ist.
  • Hast du auf etwas Appetit? Auf das Essen oder willst du etwas kompensieren? Wenn du Appetit auf das Essen hast, dann genieße es bis du zufrieden bist. Wenn du kompensiert, weil du zum Beispiel Langeweile hast, dann wäre die Frage, ob es nicht eine Alternative zum Essen gebe.

Was wäre denn eine mögliche Alternative zum Essen aus Langeweile?

Die Möglichkeiten sind sehr unterschiedlich, wie auch die Menschen, aber vielleicht wäre es eine Alternative sich einen Kaffee oder Tee zu holen. Oder mal ein paar Schritte zu gehen. Manchmal hilft es auch einfach das Fenster aufzumachen und ein paar tiefe Atemzüge bewusst zu nehmen.

Wie du siehst, es lohnt sich ein gutes Selbstgespräch zu führen.

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Thema Essen und Abnehmen. Ich freue mich auf deine Kommentare.

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2 Comments

  1. Julia sagt:

    So halte ich das mittlerweile auch – auch wenn ich dann eben nicht den perfekten BMI hab oder die Supermaße. Aber wir haben schließlich nur ein Leben und wenn man daraus alle Laster und Genüsse streicht, wird man auch nicht glücklich. Das kann keine Traumfigur der Welt wett machen!
    Schwierig ist es halt, wenn man erzogen wurde, „das zu essen, was auf den Tisch kommt“ und seine Portionen immer aufessen musste. Das verfälscht das eigene Sättigungs- und Appetitgefühl über all die Jahre. Da wieder zurückzufinden, ist gar nicht mal so einfach. Aber machbar! 🙂

    Schöner Blog, ich schau bestimmt nochmal öfter vorbei. LG Julia

    • Melanie Bornschein sagt:

      Ich danke dir für das Kompliment und ich freue mich auf weitere Besuche von dir.
      Es stimmt. Manchmal ist es nicht einfach auf den Körper zu hören, vor allem in der Hektik des Alltags, aber es lohnt sich.

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